Messe Mainz

Unmittelbar nach Erteilung der Baugenehmigung wurde mit dem Abtrag des Mutterbodens im Baugelände begonnen. Die rund 55.000 m³ wurden auf Mieten für den späteren Wiedereinbau zwischengelagert.

Die Erdarbeiten (250.000 m³ Erdbewegung) selbst erfolgten im Massenausgleich, so, dass weder Erdmaterial an- noch abgefahren werden musste. Die freie Lage des Messegeländes war geradezu prädestiniert für den Einsatz von GPS-Vermessungsgeräten sowie unserer GPS-gestützten Maschinensteuerung der Raupen. Zu diesem Zweck wurde eine fest installierte Basisstation in einem Container untergebracht. Die spätere Geländeform wurde in Modellen für die Raupenrechner hinterlegt, wodurch ein effizientes und plangerechtes Profilieren des Geländes sichergestellt wurde.

Der Arbeitsfortschritt wird vor allem im Vergleich mit dem Luftbild des fertiggestellten Messegeländes deutlich, das am Anfang der Seite zu finden ist.


Abtrag Mutterboden
Erdarbeiten
Erdarbeiten 2
Erdarbeiten 3
Erdarbeiten 4
Erdarbeiten 5
Messegelände West
Eingangsbereich
Parkplatz Ost
Parkplatz West
 

Auf Grund der großen Fläche von rund 200.000 m² musste ausreichend Volumen zur Bewältigung der anfallenden Wassermassen bei entsprechenden Regenereignissen geschaffen werden, zumal ein Teil der Fläche versiegelt ist. Diese wurden an den erforderlichen Stellen als Verdunstungs- bzw. Versickerungsrinnen ausgebildet, welche miteinander kommunizieren und an zwei großen Verdunstungsbecken angeschlossen wurden. Auch das Regenwasser von den versiegelten Flächen wird hier aufgefangen und verdunstet. Insgesamt wurde so für das Messegelände ein Auffangvolumen von rund 8.000 m³ geschaffen. Um einen Teil der Verdunstungsbecken nutzbar zu machen wurden entsprechende Wege und Übergänge angelegt und ein Großteil der Bereiche wurde mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt.

 

Becken Ost
Abdichtung
Gabionen
Binsenstreifen u. Weg
Becken März '05
Becken Sept. '05

Das Messegelände wurde in 4 Bauabschnitte eingeteilt, welche sukzessive fertiggestellt wurden. Nachdem der erste Abschnitt im Erdplanum hergestellt wurde, begannen die Erschließungsarbeiten mit Kanal-, Strom-, Wasser-, Abwasser und Telefonversorgung.

 

Kabeltrasse
Wasserleitungsgraben

Sofort nachdem das Erdplanum verfestigt und die Leitungsgräben verfüllt waren, wurde die Fläche mit Kies belegt, profiliert und vermörtelt. Durch zwei Verdichtungsvorgänge - mit Glattmantel- und Gummiradwalze - wurde eine glatte, homogene Fläche erzielt.

 

Kiesvermörtelung
Oberflächenbehandl.
Sobald die Fläche ausgehärtet war, begannen die Messebauer die Zelte zu stellen.
Im Parkplatzbereich wurden die Pfosten und die Riegel für die Einteilung des Parkplatzes montiert.
Zeltbau (Böden)
Zeltbau (Dächer)
   

Um eine angenehme, zum verweilen einladende, Atmoshäre zu schaffen, wurden auf über 40.000 m² zahlreiche Bäume und Sträucher verschiedenster Arten angepflanzt. Erste Grashalme waren schon bei Beginn der ersten Rheinland-Pfalz-Ausstellung im März 2005 zu sehen. Allein die Esplanade - die breite Zufahrtstraße zur Messe - wurde auf ca. 480 m Länge mit rund 200 Bäumen in 4er-Reihen bepflanzt. Neben den ästhetischen Aspekten wurde dem barrierefreien Bauen besonderer Augenmerk geschenkt. Dabei wurde nicht nur auf entsprechend flache Rampen geachtet sondern auch der Belag der relevanten Wege behindertenfreundlich gestaltet.

Direkt an das östliche Ausstellungsareal grenzt der über 5000 m² grosse Messegarten an. Nach dem Bau der Treppenanlagen und der Andeckung der Flächen mit Mutterboden erfolgte die Pflanzung.

 

Esplanade u. Querung
Baumpflanzarbeiten
Restarbeiten
Esplanade Sept. '05
   
   
   
Treppenanlage
Pflanzung

Auch beim Bau der Straße wurden die gestalterischen Elemente besonders berücksichtigt. So wurde beim Bau der beiden Kreisel die Grüninsel ansprechend modelliert und mit Lavendel bepflanzt.

 

Straßenbau
Kreisel

 

 

 

 

 

 

 

 

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